Die digitale Agenda – Eine Reformbilanz

Die digitale Agenda sollte wegweisend sein. Selbstfahrende Autos, öffentliches WLAN und ein modernisiertes Datenschutzrecht. Unzählige Punkte hat man sich in dem vor zwei Jahren beschlossenen Katalog auf die Fahne geschrieben. Nun hat der IT-Branchenverband Bitkom Bilanz gezogen – mit teils interessanten Ergebnissen.

Digitale-AgendaDie Vorgaben waren sportlich, das steht nicht zur Debatte. Bei 121 Einzelmaßnahmen bedarf es einen langen Atem. Doch hat es sich nun gelohnt, bewusst hohe Ziele festzulegen oder wurden die Vorgaben wie schon öfters durch widere Umstände ausgebremst? – Jein, lautet hier die Antwort. Die Bundesregierung hat Ihre Hausaufgaben gemacht, wenn auch nicht tadellos. 66 der Punkte konnten bereits abgeschlossen werden, an weiteren 46 wird gearbeitet. Lediglich 9 hat man bisher links liegen gelassen.

Ist das nun ein Erfolg? – Durchaus, meint die Bitkom und redet sogar von „einer beachtlichen Bilanz“. Besonders lobenswert sei die Einrichtung  einer Teststrecke für autonom fahrende Autos auf der A9, sowie eine Gesetzes-Initiative zur Abschaffung der WLAN-Störhaftung.

Man dürfe sich jedoch trotzdem nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn die digitale Welt wächst und gedeiht mit jedem Atemzug. Wirtschaft und Gesellschaft sind im Umbruch. Das was im 19. Jahrhundert die Industrialisierung war, ist heute die Digitalisierung. Sie bestimmt unseren Alltag und unseren Arbeitsplatz, unseren Lebensstil und unser Konsumverhalten. Wenn Deutschland weiterhin vorne mitspielen wolle, dann müsse es adäquat auf diese Gegebenheiten reagieren und nicht wie beim Breitbandausbau mehr oder weniger zusehen.

Besonders Start-Up-Firmen denken digital. Sie bleiben nur ungerne dort, wo der Wechsel ins digitale Zeitalter verschlafen wurde. Um einer Abwanderung in die hippen IT-Gegenden dieser Welt, wie etwa das Silicon Valley vorzubeugen, gilt es gegen zu steuern.

Und auch vor unserem Bildungssystem dürfen die Maßnahmen nicht Halt machen. Schüler müssen lernen mit der Digitalisierung richtig umzugehen. In einer Welt, in der fast jeder Fünftklässler bereits ein Smartphone besitzt, müssen auch die Kompetenzen vermittelt werden, die dies alles möglich machen. Verpflichtender Informatikunterricht etwa sei der erste Schritt zum frühen digitalen Verständnis. Einige sind sogar der Meinung, dass Programm-Codes zu verstehen mittlerweile fast so wichtig wie Lesen und Schrieben sei.

Ich hab euch noch ein passendes Video zur Erklärung angefügt :)

So gehst du richtig mit Spam um

Sie kommen in Massen und das vollkommen ungewollt – die Rede ist von Spam-Mails. Früher oder später muss sich jeder E-Mail-Nutzer einmal mit ihnen auseinandersetzen. Heute verrate ich euch einmal ein paar Tipps und Tricks, damit das Mailen nicht zum Albtraum wird.

Um sich perfekt gegen die nicht gebetenen Gäste im E-Mail-Postfach zu wappnen, muss man sich zunächst einmal mit den Basics auskennen. Allgemein gilt, dass es sich bei Spam-Mails um E-Mails handelt, die unaufgefordert und meist in großen Mengen euer Postfach fluten. Die schicken die Spammer massenhaft an E-Mail-Adressen, die sie vorher im Internet ausfindig gemacht haben. Dabei kann es sich sowohl um Werbe-Mails, als auch um Mails mit schädlichen Datei-Anhängen oder Erpresser-Mails handeln, die es auf dreiste Art und Weise auf eure Zugangsdaten abgesehen haben. Der Kreativität der Kriminellen sind dabei keine Grenzen gesetzt und leider sind ihre Maschen sogar lukrativ.

Virus-Clipart

Doch was kann ich denn jetzt nun tun, um mich dagegen zu schützen?

Allgemein kann man mit drei einfachen Schritten schon viel erreichen:

  1. Du solltest niemals Mails öffnen, über deren Absender du dir nicht im Klaren bist. Das Öffnen solcher Mails führt schnell einmal zu unangenehmen Überraschungen und ehe man sich versieht muss man einen Virus oder Trojaner von seinem PC entfernen. Da ist manchmal guter Rat teuer.

 

  1. Du solltest niemals deine Zugangsdaten für Anwendungen oder Internetseiten Preis geben. Weder online und auch nicht, wenn Kollegen danach fragen. Neuste Untersuchungen kamen nämlich tatsächlich zu dem erschreckenden Ergebnis, dass jeder fünfte Arbeitnehmer seine Zugangsdaten sogar für relativ geringe Summen verkaufen würde.

 

  1. Entscheiden dich immer für Passwörter, die für Dritte schwierig zu erraten sind oder durch Software ausgespäht werden könnten. Am besten nutzt du einen Passwortgenerator, der dir automatisch sichere Passwörter erzeugt.

 

Darüber hinaus empfiehlt es sich gerade für Firmen professionelle Spamfilter gegen Spam und Viren zu verwenden, damit die Gefahr am Arbeitsplatz auf eine Spam-Mail hereinzufallen sofort im Keim erstickt wird.

Ich hoffe ich konnte euch heute ein paar einfache Tipps und Tricks zeigen, wie ihr im Internet immer auf der richtigen Seite seid.

Was treiben Deutsche eigentlich online und wie lange?

Wie viel Zeit verbringt ihr so jeden Tag online? Sicherlich zu viel können wohl einige von sich behaupten. Doch für was geht die ganze Zeit, die wir so vernetzt verbringen eigentlich drauf? Heute möchte ich euch mal zeigen, was die Deutschen so treiben, wenn sie online sind.

Mit Abstand am meisten Zeit geht für Social Media drauf. Stolze 191 Millionen Stunden verbringen wir Deutschen im Monat in sozialen Netzwerken. Es dürfte allen klar sein, welches dieser Netzwerke wohl am intensivsten genutzt wird. Doch auch für Services opfern die Bundesbürger gerne ihre kostbare Freizeit. Was damit jetzt nun alles im Detail gemeint ist lässt sich nur erraten. Wohl mit eingeschlossen sind z.B. Dienstleistungen, wie die Wetter-Auskunft oder Info über die Aktienkurse. Auch in Unterhaltung investieren die Deutschen ordentlich Zeit. Hier sind es 147 Millionen Stunden, die z.B. für Netflix oder Online-Games genutzt werden. Für News und Information, sowie Business und Finanzen oder Suche und Navigation wird deutlich weniger Zeit aufgewendet. Diese Bereiche bewegen sich zwischen 20- und 30 Millionen Stunden und sind damit stark abgeschlagen.

Man erkennt also, dass jeder so seine Vorlieben in puncto Internet hat. Bei einer Sache sind wir uns aber alle einig: Es erleichtert unser Leben enorm!

Mit Social Media vetrieben sich die Deutschen online am liebsten die Zeit.

Mit Social Media vetrieben sich die Deutschen online am liebsten die Zeit.

Wie öko sind High-Tech-Kunden?

Kauft man sich einen neuen Laptop oder ein Smartphone achtet man doch zuallererst auf die Leistung und dann auf den Preis oder? Doch wie sieht es mit Umwelteigenschaften und Energieeffizienz aus? Machen sich die Kunden über dieses sensible Thema Gedanken? Gerade in Zeiten von zunehmender Umweltverschmutzung und Ressourcenverschwendung ist eine gute Energiebilanz wichtiger denn. Deshalb stelle ich euch heute mal eine Statistik vor, wie umweltbewusst Kunden beim Kauf eines Gerätes der Informationstechnologie sind.

Mal ehrlich: Performance ist beim Kauf eines neuen Elektroartikels schon wichtig oder? Aber sind die Kunden auch bereit mehr Geld auszugeben, wenn sie wissen, dass das Gerät dann bessere Umwelteigenschaften hat? Die Antwort lautet: Bereit sind die meisten schon, nur haben sie unterschiedliche Vorstellungen von „mehr ausgeben“.

Bis zu 5% mehr wollen immerhin 18% der Neukunden für ihr Elektrogerät ausgeben. 5- bis 10% mehr wollen sogar 21% ausgeben und 10- bis 20% mehr sogar 15% der Kunden. Darüber hinaus würden immerhin 4% sogar über 20% mehr für ihr Gerät auf den Tisch legen, wenn es gute Umweltstandards hat. 7% sind was das angeht allerdings noch unentschlossen und ein großer Anteil, nämlich ganze sind schlichtweg zu geizig und würden nicht mehr Geld ausgeben.

Insgesamt lässt sich also schon erkennen, dass die Bereitschaft, mehr für saubere Elektrogeräte auszugeben vorhanden ist, doch ist diese Bereitschaft sehr unterschiedlich ausgeprägt. Darüber hinaus gibt es insgesamt sowieso viel zu wenige Alternativen für faire und saubere Elektrogeräte. Die meisten Geräte stammen aus Fernost und es ist nicht transparent, wie und unter welchen Bedingungen diese hergestellt worden sind. Hier besteht meiner Meinung noch Nachholbedarf, der allerdings gar nicht schwer umzusetzen wäre, zumal die Hersteller für effiziente und saubere Geräte ja auch mehr Geld verlangen könnten.

Die Bereitschaft, mehr Geld für Elektrogeräte auszugeben variiert.

Die Bereitschaft, mehr Geld für Elektrogeräte auszugeben variiert.